Die Herstellung von synthetischen etaparn macht einen bedeutenden Anteil aus – etwa 15 % der weltweiten Polymerproduktion – mit Anwendungen, die von Textilien bis zu technischen Garnen reichen.
Beim Schmelzspinnen, allgemein als Fiber Melt Spinning bezeichnet, wird das Polymer geschmolzen, dosiert und zu kontinuierlichen Filamenten verarbeitet. In dieser Anwendung ist die präzise Kontrolle von Druck und Temperatur ein entscheidender Faktor: Schon geringste Abweichungen beeinflussen die Viskosität der Schmelze, die Stabilität des Prozesses und die endgültige Qualität der etapar.
Bedürfnisse:

Temperaturregelung
Weitere Informationen
Messung der Schmelzetemperatur
Weitere Informationen
Durchflusskontrolle mit Schmelzepumpe
Weitere Informationen
Druckkontrolle an der Spinndüse
Weitere Informationen
Spannung der Wickelvorrichtung
Weitere Informationen
Das Funktionsprinzip:
Beim Schmelzspinnen wird das Polymer (in der Regel PET, Nylon oder Polypropylen) dosiert und gemischt und anschließend dem Extruder zugeführt, in dem das Kunststoffmaterial aufgeschmolzen und homogenisiert wird. Eine Dosierpumpe sorgt für einen konstanten Durchfluss der Schmelze zum Filtersystem, wodurch Verunreinigungen entfernt werden, diedie Integrität der Filamente beeinträchtigen könnten.
Das geschmolzene Material wird dann zu den Spinnköpfen geleitet, wo es die Spinndüse (Spinneret) durchläuft. Diese besteht aus tausenden Mikroöffnungen, die Anzahl, Durchmesser und Querschnitt der Filamente bestimmen.
Nach dem Austritt aus der Spinndüse werden die Filamente schnell gekühlt (Quenching), um die Polymerstruktur zu verfestigen und die molekulare Orientierung zu fixieren. Abschließend werden die Filamente auf einem Winder aufgewickelt, wodurch der Produktionsprozess abgeschlossen wird.
Anforderungen und Technologie:
Das etapar-Schmelzspinnen ist ein Prozess, der äußerst empfindlich auf Druck- und Temperaturschwankungenreagiert. Abweichungen von wenigen Bar oder wenigen Grad können die Viskosität des Polymers verändern und zu Strömungsinstabilitäten, Filamentfehlern oder Produktionsunterbrechungen führen .
Daher sind Schmelze-Druck- und Temperatursensoren unverzichtbar, um das Polymer am Ausgang des Extruders, in der Schmelzepumpe sowie in der finalen Spinnphase zuverlässig zu überwachen.
Die kompakten Abmessungen der Spinnköpfe, die hohen Betriebstemperaturen und die erforderliche Messwiederholbarkeit stellen besondere Anforderungen an die Sensorik. Gefragt sind zuverlässige Sensoren mit geringer thermischer Drift und kompakten mechanischen Abmessungen.
Gefran erfüllt diese Anforderungen mit speziell entwickelten Messlösungen zur Druck- und Temperaturüberwachung, die auch unter anspruchsvollsten Prozessbedingungen präzise und zuverlässig arbeiten.






